Studiengang Kulturmanagement - Weblog

David Sixt am 21.12.2009 | Kommentare (3)

KM – Connecting People oder Der Internationale Abend

Völker der Welt vereinigt euch! Nicht ganz unter diesem, aber ähnlichem, Motto hatten wir von KM1 für den 15. Dezember einen Internationalen Abend konzipiert. Es sollte eine Veranstaltung zum Einen für unsere ausländischen Studenten, zum Anderen über diese sein. Man bekommt im Hochschulalltag ja nur wenig bis gar nichts von Ihnen mit und auch sie haben nur bedingt Kontakt zu deutschen Studenten, im Rahmen von Vorlesungen genauso wenig wie im privaten Bereich. Das ist äußerst schade, da es beiderseits viele interessante Charaktere und Geschichten und Hintergründe gibt, die den jeweils anderen bereichern könnten. Doch Sprachdifferenzen, Kulturaffinität und wahrscheinlich auch nur Unlust und Scham mögen die Gründe für die Kontaktlosigkeit sein. Diese Barrieren zu durchbrechen und aufeinander zuzugehen (Kulturen zu verbinden, so man will), sollte Ziel unserer Veranstaltung sein.

Der Abend begann um 18 Uhr mit einem kleinen Sektempfang, der unter den durstigen Gästen, die sich quasi nur aus Internationals und uns KM1ern zu Anfang zusammensetzten, gut ankam und sogleich zu Chatting, auch schon teilweise interkulturell, führte. Die Internationals hatten Plakate mit Informationen zu ihrem jeweiligen Land und Bildern angefertigt, die zusammen mit landestypischen Speisen und Getränken den Gästen einen Eindruck über Land, Leute und Kultur geben sollten.

Unsere charmanten Moderatoren Laura und Tobi begrüßten dann um 18.30 Uhr unsere Gäste, wiesen auf das internationale Quiz, das interaktive Kunstprojekt, die von unseren französischen Studenten angefertigten Bricollagen und die internationalen Tische hin. Mehr dazu später.

Der Abend wurde daraufhin fortgeführt mit einer von uns zusanmmengestellten PowerPoint-Präsentation zu Stereotypes, d.h. Klischées, über die Länder, aus denen die Internationals kommen. Manche kamen dabei besser weg, wie z.B. Lettland, über die man als Mitteleuropäer ja nicht viel weiß, manche schlechter, z.B. Frankreich, deren Klischées mit Baguette und Froschschenkeln schon näher liegen. Keiner nahm uns diesen kleinen Scherz jedoch böse.

Wir ließen den Gästen, jetzt waren auch einige Professoren und Mitarbeiter des International Office da, viel Zeit, sich an den Tischen zu informieren, zu networken, die Snacks zu probieren und sich schlichtweg auszutauschen, um jedes einzelnen Weltbild ein wenig zu erweitern und zu vertiefen.

Nach einer kurzen Ansprache von Frau Prof. Merkwitz stellten drei Studenten die Bricollagen, die erhört an weißen Wänden aufgehängt waren, vor. Thema der Arbeiten war “Wie sehen die ausländischen Studenten Deutschland?”. Von Würstchen, über Brezeln, über die Loreley, Bier und Autos gingen die Darstellungen auf schwarzem, rotem und goldenem Karton bis hin zu Abhefthilfen, um die deutsche Ordentlichkeit darzustellen. Sehr interessant und witzig zugleich.

Im Hintergrund lief den ganzen Abend über Musik aus jedem der 12 Länder und natürlich auch deutsches Liedgut wurde zum Besten gegeben und gab dem Abend so auch musikalisch ein schönes internationales Flair und verbreitete scheinbar eine kommunikative Atmosphäre. Weitere Gimmicks waren das schon angesprochene Quiz, bei dem Fragen über jedes Land zu bearbeiten waren, die einen gewissen gewollten Schwierigkeitsgrad hatten, um die Leute quasi “zu zwingen”, sich mit den Internationals zu beschäftigen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ein voller Erfolg. Zudem lief den ganzen Abend über ein allgemeines Kunstprojekt. Es war ein Flipchart mit DinA4 Zetteln aufgestellt, daneben Pinsel und Farben, mit denen alle Gäste ihre Impressionen und Gedanken zu Deutschland aufs Papier bringen durften und zu unserer Freude auch tatsächlich brachten. Nicht ganz museumsreif, aber ein großer Spaß für alle und auch interessant, auf welche Ideen manch einer kam.

So verging der Abend langsam, es war eine sehr nette Stimmung, die Leute hatten Spaß, und gegen später kamen auch noch einige Studenten aus anderen Studiengängen zu der Veranstaltung hinzu. Leider erst sehr spät, was ob der Flyer- und Plakatwerbung in der Hochschule sehr schade ist. Der Abend hätte bestimmt noch mehr Leuten als denen, die da waren, Freude bereitet.

Abschluss und Abrundung des aus unserer Sicht durchweg gelungenen Abends bildete die Auflösung des Quiz um 21.30 Uhr und die damit verbundene Preisverleihung, bei der die ersten drei Gewinner sich über Gummibärchen, Schokolade und als Hauptgewinn Badischen Wein und geräucherte Wurst freuen konnten.

Hier noch einige Bilder vom Abend:

International Evening 01

International Evening 02

International Evening 03

International Evening 04

International Evening 05

International Evening 06

David – KM1

3 Kommentare

  1. Kamile sagt:

    Genau! as you like to say ;) thank you for the nice evening.

  2. David sagt:

    Maybe I should`ve written the review in english…sorry ’bout that Kamile ;-)

  3. Prof. Merkwitz sagt:

    Hi, David, danke für den kleinen Review des international evening.
    Ich denke, alle hatte Spaß und haben viel gelernt: voneinander, miteinander und über die anderen und deren Kultur. Die internationalen Studies nehmen sicher viele neue Impressionen aus Deutschland mit in ihre Heimat und die KM´ler haben erfahren, dass es nicht immer so leicht ist, Kulturevents zu organisieren, aber dass man schon sehr stolz sein kann, es wenn am Ende alles klappt!

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