Die ist eigentlich der erste richtige Praktikumstag, denn ich musste mein Gehirn auspacken. Frank und ich gingen heute in eine weiteres In-Lokal in Duisburg, der Steinbruch. Hier kehrt die Familie Tentler schon seit 3 Generationen ein.
Zuerst wurden meine Hausaufgaben kontrolliert und ich durfte zum ersten Mal eine digitale Mindmap erstellen. Ich weiß nicht genau warum wir das an der HS in unseren U-Projekten nicht machen, wahrscheinlich weil dann nichts an den Wänden hängen würde. Wie oft wir noch einmal von vorne anfangen mussten, nur weil wir auf dem Papier keinen Platz mehr hatten. Besonders zum arbeiten in einer Gruppe an einer Mindmap macht das Programm Freemind sehr viel Sinn (für alle kostenlos zum runterladen!).
Ich musste aber auch feststellen, dass es mir nicht unbedingt leicht fällt damit zu arbeiten, da Struktur gefragt ist. Jeder der schon mal mit mir gearbeitet hat weiß, dass ich immer gerne von Hinten anfange.
Nach Fertigstellung dieser hübschen Mindmap war ich vollgepackt mit Aufgaben über die nächsten Wochen. Meine Aufgabe: Ich darf als praktische Aufgabe das Marketing für die Start conference übernehmen, um mehr Kultureinrichtungen,
-Ämter und Hochschulen den Vorteil dieser Konferenz deutlich zu machen. Dies hat nicht den Sinn mehr Karten zu kaufen, sondern soll verhindern, dass alle Karten weg sind bis sich die Einrichtungen dafür entschieden haben, dass das Geld für solch eine neumodische Konferenz aufzubringen.
Ja, diese Aufgabe ist nicht ohne, aber bekanntlich wächst man nur an Herausforderungen.
In den kommenden Tagen werde ich nun drei verschiedene Anschreiben verfassen, eine Programmempfehlung machen um ihnen so Appetit und allgemein zu erklären was es mit der Konferenz auf sich hat.
[Duisburg-Wuppertal-Köln-Duisburg]
Ein Tag im fahrenden Büro des Frank Tentler. An diesem Tag sind wir zu zwei Gesprächen mit Kunden aufgebrochen, um über den Zwischenstand des aktuellen Projektes zu sprechen. Obwohl ich über die Projekte nicht berichten kann, war es für mich spannend einem Kundengespräch beiwohnen zu dürfen. Zuvor stellte sich mir die Frage wie solch ein Gespräch wohl abläuft, wie der Wissenstand des Kunden bezüglich Social Media ist, aber vor allem wer der Kunde ist.
Bei diesem Trip bekam ich einen guten Einblick, in die wirklich anstrengende Arbeit von Frank, den ganzen Tag rum fahren und reden.